Montessori-Schule Wien 1
Die Montessori-Initiative Wieden hat im Herbst 2010 mit einer Montessori-Primaria (für Kinder im Alter zwischen 5 und 9 Jahren) im ersten Wiener Gemeindebezirk gestartet. Unsere Montessori-Primaria ist ein Ort, an dem sich Kinder geborgen fühlen und sich entsprechend ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten frei entfalten können. Sie werden optimale Voraussetzungen für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit vorfinden.
Die Montessori-Primaria steht im Schuljahr 2010/11 für Vorschulkinder und für Kinder im ersten, zweiten und dritten Schuljahr offen. Vom Wiener Stadtschulrat wurde der Schule der Status einer Privatschule entsprechend den Anforderungen des Privatschulgesetzes erteilt und das Öffentlichkeitsrecht wird angestrebt. Geplant ist ein Ausbau der Schule zumindest bis zum Ende der Schulpflicht – nach Möglichkeit auch darüber hinaus.
Wir richten uns bei unserer Arbeit nach internationalen Qualitätsmaßstäben der Montessori-Pädagogik – insbesondere werden wir von Anfang an die Voraussetzungen des Montessori-Qualitätszertifikats (MQZ) der Österreichischen Montessori-Gesellschaft und der Deutschen Montessori-Vereinigung berücksichtigen. In der Montessori-Pädagogik sehen wir ein in sich stimmiges und bereits seit hundert Jahren bewährtes pädagogisches Konzept, welches Kinder in allen Aspekten ihrer Entwicklung optimal unterstützt.
LehrerInnen
Nur reife Persönlichkeiten mit entsprechenden menschlichen Qualitäten und einer abgeschlossenen Montessori-Ausbildung eignen sich als PädagogInnen an einer Montessori-Einrichtung. Alle Menschen, die mit unseren Kindern arbeiten, sollen einen respektvollen Umgang beherrschen und leben. Aus- und Weiterbildung soll durch Wissen und Erfahrung in verschiedensten Aspekten des Zusammenlebens mit Kindern abgerundet sein.
Kosten
Die Montessori-Initiative Wieden ist ein gemeinnütziger Verein. Unsere Tätigkeit ist somit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Es ist unser Bestreben, die finanzielle Belastung für die Eltern so gering wie möglich zu halten und die Primaria für einen möglichst breiten Kreis erschwinglich zu machen.
Derzeit sind die öffentlichen Förderungen für Privatschulen äußerst gering; die Kosten für den Schulbetrieb (vor allem Räumlichkeiten und Lehrpersonal) müssen fast zur Gänze von den Eltern getragen werden. Die Preise (Anmeldegebühr, Schulgeld) sind mit denen anderer freier Schulen vergleichbar.